Geschrieben von Julia Kleine
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Wissenschaftlerinnen des Georg-Elias-Müller-Instituts für Psychologie der Universität Göttingen haben in einer Studie herausgefunden, dass Menschen positive Assoziationen deutlich schneller lernen als neutrale oder negative Assoziationen. Solche Verbindungen lernen Probanden innerhalb weniger Stunden über systematische Belohnungen und Verluste. In den Versuchen erhielten sie beispielsweise immer dann Geld, wenn sie ein bestimmtes neutrales Wort sahen, sodass dieses Wort eine positive Assoziation erhielt. Auf der anderen Seite verloren sie immer dann Geld, wenn sie ein anderes Wort sahen, was dann zu einer negativen Assoziation führte. Mittels Elektroenzephalographie (EEG) untersuchten die Psychologinnen zudem, wie das Gehirn die verschiedenen Reize verarbeitet. Es stellt meist nach etwa 200 bis 300 Millisekunden fest, ob ein Bild oder Wort positiv oder negativ ist. Dabei scheint es auch eine Rolle zu spielen, ob das Wort dem Probanden vorher bereits bekannt war oder frei erfunden ist. Somit scheint auch die bestehende semantische Bedeutung eines Worts eine Rolle dabei zu spielen, was wir mit diesem Wort verbinden.