Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die Vorsitzende der niedersächsischen AfD-Landtagsfraktion, Dana Guth, hat Vorwürfen widersprochen, sich in umfassenden politischen Ämtern im Landkreis Göttingen wenig bis gar nicht zu engagieren. Der persönliche Sprecher Guths, Benjamin Günther, teilte gegenüber dem StadtRadio Göttingen mit, die Sitzungstermine mehrerer ihrer Ämter würden sich vollständig überschneiden. Am Dienstag wäre sie als Fraktionsvorsitzende in den Fraktionssitzungen und am Mittwoch wäre sie im Landtagsplenum anwesend. Sie könne nicht zur selben Zeit im Kreistag sein und ihre Fraktion ohne Vorsitz lassen. Zugleich übte Guth Kritik an der SPD und der CDU im Göttinger Kreistag, sowie an ihrem Parteimitglied Stephan Kraemer. Dazu Günther: "Die Problematik ist auch folgende: der Nachrücker von Dana Guth wäre Lars Steinke, und Dana Guth wurde auch von allen Seiten eigentlich gebeten, dass jemand wie Lars Steinke nicht in Kreistag von Göttingen kommt und da hätt ich mir von der CDU doch ein bisschen mehr Weitsicht gewünscht, denn das ist ein Punkt, den es eigentlich zu verhindern gilt." Der Vorwurf von „Abzocke und Arbeitsverweigerung“ von Seiten der SPD sei an den Haaren herbeigezogen. Die Aufwandsentschädigung des Kreistages würde von Guth stets gespendet, was ihr Parteimitglied Stephan Kraemer gegenüber dem StadtRadio angezweifelt hatte. Trotzdem nehme sie ihr Mandat wahr und führe gleichzeitig die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag sowie den Landesverband der AfD Niedersachsen. Das sei das genaue Gegenteil von Arbeitsverweigerung, so Guth.