Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat gefordert, Arbeitsplätze und Beschäftigte im Landkreis Göttingen für die Digitalisierung fit zu machen. Dafür plädiert die Gewerkschaft für ein „Recht auf lebenslanges Lernen“. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes hätten im Jahr 2017 lediglich 12 Prozent der Erwerbstätigen im Kreis Göttingen an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen. Das seien zwar rund 36.000 Menschen, aber angesichts der Umbrüche in vielen Branchen viel zu wenige, so Katja Derer von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen-Harz. Viele Beschäftigte seien für Anforderungen wie intelligente Lagerlogistik, Fremdsprachenkenntnissen im Gastgewerbe bis hin zu moderner Teamarbeit nicht gewappnet. Die NGG fordert deshalb eine breitangelegte „Qualifizierungsoffensive“, die ein Recht auf lebenslanges Lernen umfasst und Weiterbildung am Arbeitsplatz berücksichtigt. Konkret sollte bezahlte Arbeitszeit für Weiterbildungen bereitstellt werden, so Derer.