Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die Göttinger Grünen haben sich in einer Resolution einstimmig für ein härteres Vorgehen gegen den Präsidenten Nicaraguas, Daniel Ortega, ausgesprochen. Die Resolution wurde maßgeblich von Sissi Karnehm-Wolf verfasst und auf einer Kreismitgliederversammlung im Holbornschen Haus vorgestellt. Was seit neun Monaten unter Ortega in Nicaragua mit den Menschen gemacht würde, sei unvorstellbar und die politische Situation im Land dramatisch. Viele Menschen würden zu Unrecht verfolgt, verhaftet und gefoltert. Tausende von politischen Gefangenen säßen ohne rechtlichen Beistand in Gefängnissen. Der Kreisverband will mit der Resolution ein Zeichen setzen um sich mit den Menschen in Nicaragua solidarisch zu erklären. Viola von Cramon, Vorstandssprecherin im Kreisvorstand von Bündnis90 / DIE GRÜNEN, wünschte sich mehr Einsatz von der Politik in Deutschland und in Europa. In Nicaragua könne sich erst etwas ändern, wenn das brutale Vorgehen von Daniel Ortega politische und wirtschaftliche Konsequenzen hätte.