Göttinger Stadtverwaltung weist Aussagen des Grünen Stadtvorstands zur Stadthallensanierung zurück
Die Göttinger Stadtverwaltung hat Aussagen des Stadtvorstands der Göttinger Grünen zurückgewiesen, nach denen die Produktions- und Lagerstätten für die Sanierungs- und Umbauarbeiten für die Stadthalle in den Cheltenham-Park gelegt werden sollen. Durch die Einrichtung der Baustelle werde weder gravierend in den Baumbestand des Hallenumfeldes eingegriffen, noch sei die Infrastruktur des Parks betroffen, erklärte Stadtbaurat Thomas Dienberg. Es sei lediglich die Einrichtung einer Baugrubenböschung auf einer Breite von 6,5 Metern und einer Länge von 65 Metern entlang der südlichen Gebäudeseite notwendig. Da für die Bauarbeiten ein Zugang zur Stadthalle von allen Seiten nötig sei, müssten jedoch direkt neben dem Gebäude befindliche Bäume und Büsche gefällt werden, so Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler in einer Stellungnahme. Weder das Urban-Gardening-Projekt „Tee-Garten“, der angegliederte Rosengarten oder gar die gesamte Parkanlage seien von den Bauarbeiten betroffen.