Landkreis Northeim: 100.000 Euro für Verbesserung der Sprachkompetenz von Migranten
Im Rahmen des „Konzeptes zur Verbesserung der Sprachkompetenz von Migrantinnen und Migranten“ im Landkreis Northeim hat der Kreisausschuss die benötigten Haushaltsmittel für 2019 außerplanmäßig zur Verfügung gestellt. Ziel der Maßnahmen ist es, die sprachliche Entwicklung unabhängig vom Aufenthaltsstatus zu unterstützen und zu fördern. So sollen die Bedingungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt verbessert und die Chance auf einen qualifizierten Schulabschluss erhöht werden, erklärte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Oft fielen die von Bund und Land geförderten Sprachkurse aufgrund organisatorischer Probleme aus, wie Klinkert-Kittel mitteilt. Dazu zählten schlechte Erreichbarkeit von Kursen, fehlende Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder eine hohe Mindestteilnehmerzahl. Von den bereitgestellten 100.000 Euro sollen selbstorganisierte Sprachfördermaßnahmen finanziert werden und bisherige Kursangebote unterstützt werden.