Die SPD Göttingen wirft Kultusminister Thümler Wortbruch bei Kulturförderung vor
Der SPD-Unterbezirk Göttingen wirft dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, Wortbruch in Sachen Kulturförderung vor. Statt in Aussicht gestellter höherer Zuschüsse, habe es keine weiteren finanziellen Mittel gegeben. Die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, Frauke Bury, fordert gemeinsames Engagement für eine langfristig gesicherte Finanzierung des Deutschen Theaters (DT) sowie des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) und kritisiert dabei die Göttinger CDU. Diese würde ein „Bermudadreieck der Verantwortungslosigkeit“ konstruieren und sowohl Ministerpräsident Stephan Weil, als auch Finanzminister Reinhold Hilbers sowie Kultusminister Björn Thümler die Verantwortung für die fehlenden, aber versprochenen Fördermittel zuschieben. Die Schuldzuweisungen der CDU seien hier nicht hilfreich, sondern spaltend, so Bury. Thümler müsse für eine dauerhafte finanzielle Zusicherung für die kulturellen Einrichtungen sorgen. Ohne den Einsatz der Landtagspräsidentin Gabriele Andretta sowie den Protesten seitens Theatern und Orchestern wäre keine Finanzierung von drei Millionen Euro für DT und GSO möglich gewesen. Langfristig sei dieser Weg jedoch keine Lösung, erklärte Bury.