Geschrieben von Johannes Meinecke
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Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Göttingen hat den Zusammenhang von Artenvielfalt bei Insekten, mit der Strukturvielfalt bei Pflanzen untersucht. Die Ergebnisse deuten auf einen direkten Zusammenhang hin. Je mehr Pflanzenarten in Wiesen und Wäldern vorhanden seien, umso größer sei die Zahl an Tierarten und individuellen Tieren in der Landschaft. Die Ergebnisse würden verdeutlichen, dass Entwicklungen wie das Insektensterben mit der Bewirtschaftung der vom Menschen genutzten Ökosysteme zusammenhängen kann, so Andreas Schuldt von der Universität Göttingen. Für die Studie wurden Daten zur Pflanzen- und Insektendiversität der weltweit größten Biodiversitätsexperimente ausgewertet. Rückgänge in der Pflanzenvielfalt durch intensive Flächennutzung würde den Daten nach, zu einer verringerten Zahl von Insekten und damit zu weniger Insektenarten führen. Durch Maßnahmen wie angepasste Mahdtermine und die Erhaltung alter Bäume könne ein wesentlicher Beitrag zum Biodiversitätsschutz geleisten können, so Helge Bruelheide von der Universität Halle.