Ministerpräsident Weil informiert sich im Solling über den Zustand der Landesforsten
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich gestern im Solling über den Zustand in den Landesforsten und im Privatwald informiert. Während 2017 mehrere Stürme die Wälder in Südniedersachsen beschädigt hatten, litten sie im vergangenen Jahr vor allem unter der Dürre und dem zunehmenden Borkenkäferbefall. Der Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, Klaus Merker, sprach von landesweiten Schäden in Höhe von rund 130 Millionen Euro. Anders als in der Vergangenheit sei fast doppelt so viel Holz aufgearbeitet worden. Weil sieht die Waldbesitzer vor der Herausforderung, die Wiederaufforstung zu gewährleisten und dabei auch den Klimawandel zu berücksichtigen. Problematisch sei nach Angaben der Niedersächsischen Landesforsten jedoch das derzeitige Schadholz-Überangebot auf dem Holzmarkt. Dies habe zu einer Halbierung der Preise geführt.