Wenzel fordert wegen Sperrung des Heidkopftunnels enge Zusammenarbeit mit Dreiländereck
Der Göttinger GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Stefan Wenzel hat die niedersächsische Straßenbauverwaltung aufgefordert, bei der geplanten Sperrung des Heidkopftunnels eng mit den Kommunen im Dreiländereck zusammenzuarbeiten. Der LKW-Verkehr müsse großräumig umgeleitet werden. Die Belastung für die Dörfer könne durch die für mehrere Monate geplante Sperrung des Heidkopftunnels sonst massive Ausmaße annehmen. Laut Wenzel plane das Land scheinbar eine temporäre Behelfsabfahrt, da die B 80 bei Hohengandern längere Zeit nicht mehr als Umleitungsstrecke genutzt werden könne. Auch eine Umrüstung des Tunnels würde untersucht und eine endgültige Entscheidung sei vonseiten der Behörde noch nicht getroffen. Die bisher 229-fache Sperrung des Tunnels spräche laut Wenzel eindeutig für Mängel bei der Bauausführung.