Geschrieben von Jakob Mansius
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Die Polizeiinspektion Göttingen hat gestern mit den Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) von Göttingen und Osterode einen neuen Kooperationsvertrag unterschrieben. Die Polizei arbeitet schon länger mit der BISS Stelle in Göttingen zusammen, um bei Fällen häuslicher Gewalt besser vorgehen zu können. Warum es zu der neuen Kooperation gekommen ist, erklärt Claudia Meise, Vorstandsmitglied der BISS-Stelle Göttingen: "Also die Kooperationsvereinbarung unserer BISS-Stelle gab es mit der PI-Göttingen schon seit 2003. Die neue Kooperationsvereinbarung ist deshalb entstanden, weil die PI-Göttingen auch noch Osterode und Bad Lauterberg mit in die PI bekommen hat und wir somit zwei BISS-Stellen sind. Und in der Kooperation geht es darum, dass es datenschutzrechtlich abgesichert ist, dass die Polizei uns über Einsätze informiert, damit wir, also beide BISS-Stellen, pro-aktiv auf die betroffenen Frauen und Männer zugehen können.“ Nachdem die Mitarbeiter der BISS-Stelle einen Bericht der Polizei erhalten, versuchen sie Kontakt mit den Opfern aufzunehmen und diesen mit psychologischer oder auch juristischer Unterstützung zu helfen. Ohne diesen direkten Austausch könnte die Polizei nicht weiterhelfen, wenn die Gewaltopfer ihren Partner nicht anzeigen wollen.