Veranstaltung von Reformatio 21: Hochschulgruppen wenden sich mit offenen Brief an Universitätspräsidentin
Mit einem offenen Brief haben sich verschiedene Hochschulgruppen an die Präsidentin der Universität Göttingen, Ulrike Beisiegel, gewandt, um gegen die Veranstaltung „Ein Baby im Bauch – Ein Recht auf Leben?“ zu protestieren. Die Präsidentin wird darin aufgefordert, der Reformatio 21, also den Veranstaltern, keinen Platz an der Universität zu geben und zukünftig keine Räumlichkeiten für Veranstaltungen dieser Art zur Verfügung zu stellen. Laut des Bündnisses der verschiedenen Hochschulgruppen, die sich in der Alternativen Linken Liste zusammengeschlossen haben, seien die Inhalte der Veranstaltung frauenfeindlich und rückständig. Sie kritisieren insbesondere, dass dem Referenten der Veranstaltung eine wissenschaftliche Objektivität fehlen würde. NACHTRAG: Gegenüber dem StadtRadio Göttingen teilte die Pressestelle der Universiät Göttingen am Nachmittag des 02.05.2019 mit, dass bereits vor Ostern eine Absage für die Bereitstellung von Räumen an die Gruppe Reformatio 21 erteilt wurde. Auf der facebook-Seite der Gruppe sei dies jedoch nicht vermerkt gewesen. Dort sei fälschlicherweise noch zu lesen gewesen, dass die Veranstaltung der Gruppe an der Universtiät Göttingen stattfinden würde. Der offene Brief der Hochschulgruppen habe sich anscheinend auf diese Information bezogen.