Göttingen und Hannover regionale Schwerpunkte bei linksmotivierten Straftaten in Niedersachsen
Neben Hannover bildet Göttingen bei linksmotivierten Straftaten in Niedersachsen einen regionalen Schwerpunkt. Das teilte das Niedersächsische Innenministerium gestern bei der Vorstellung der Zahlen zu politisch motivierter Kriminalität mit. Zugleich gab es bekannt, dass es im vergangenen Jahr landesweit 2.500 und damit 12,5 Prozent weniger Straftaten als 2017 gegeben habe. Den größten Anteil machen mit mehr als 1.300 Delikten nach wie vor die rechtsmotivierten Straftaten aus. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius kündigte an, weiterhin gegen extremistische Aktivitäten vorgehen zu wollen. Zudem verurteilte er Angriffe auf Amts- und Mandatsträger aufs Schärfste. Hier gab es 2018 zwar einen Rückgang von 150 auf 103 Taten, dennoch verdienten diese Personen einen besonderen Schutz, so der Innenminister. Das Ministerium arbeite an einem Plan, der Handlungsempfehlungen unter anderem für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz entwickeln soll. Ziel sei es, vor allem Rettungskräfte und Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit zu unterstützen.