Sanierung der Stadthalle Göttingen sorgt weiter für Streit unter den Fraktionen
Die Sanierung der Stadthalle Göttingen sorgt weiter für Streit unter den Fraktionen im Stadtrat. Im Vorfeld der Ratssitzung am heutigen Freitag haben sich sowohl die CDU-Ratsfraktion als auch SPD und Bündnis90/Die Grünen zu dem Projekt geäußert. Die Ratsfraktionen SPD und Bündnis90/Die Grünen sprechen sich für die Kernsanierung der Stadthalle aus. Aus kulturell-funktionaler, baulicher, finanzieller und sozialer Sicht sei die Sanierung richtig, heißt es aus den Fraktionen. Besonders wichtig sei die Nachhaltigkeit, die eine Sanierung mit sich bringt. Die Arbeiten sollten deswegen auch die bessere Erreichbarkeit durch Fußgänger, Radfahrende und den ÖPNV einschließen und den Bereich rund um die Stadthalle möglichst autofrei gestalten. Eine Sanierung sei auch unter den Gesichtspunkten der Bürgerfreundlichkeit, des Klimaschutzes und der größeren Attraktivität des Einzelhandels gegenüber dem Online-Handel zu sehen. Die CDU-Fraktion wirft den Fraktionen vor, ohne politischen Diskurs oder öffentliche Diskussion diese Entscheidung zu treffen. Besonders kritisch sieht sie die Entscheidung, keine Tiefgarage bauen zu wollen. Sie weist dabei auf das Parkplatzproblem bei Abendveranstaltungen hin. Auch die Finanzierung der Sanierung sieht die CDU nicht sichergestellt. Das Geld würde dann bei Investitionen in Grundschulen oder KiTas fehlen, so Marcel Pache, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU.