Rosdorfer Gemeinderat spricht sich mit Resolution gegen Vorzugsvariante West der SuedLink-Trasse aus
Ebenso wie sich bereits die Stadt Göttingen gegen die Vorzugsvariante West der Stromtrasse SuedLink positioniert hat, hat sich auch der Rosdorfer Gemeinderat dagegen ausgesprochen. Zwar sei die Energiewende zu begrüßen, jedoch wäre Rosdorf unverhältnismäßig stark belastet. Als Gründe führen die Ratsfraktionen von SPD, GuT und der CDU/FDP-Gruppe in ihrer gemeinsamen Resolution die Autobahn, die Richtfunktrasse, die Bahnstromleitungen sowie die geplante 380 kV Wechselstromtrasse Wahle-Mecklar an. Kritisch sehen die Fraktionen unter anderem auch, dass die Stadt Göttingen auf „unzumutbare Weise“ in ihren baulichen Entwicklungsmöglichkeiten gehemmt werde und Landwirte sowohl durch die 380 kV-Leitung als auch durch SuedLink belastet würden. Aufgrund dieser Fakten solle die Bundesnetzagentur die geplante Trassenführung untersagen, so der Tenor der Resolution. Notfalls wolle die Gemeinde auch rechtliche Mittel zur Durchsetzung ihrer Position nutzen.