Jusos Göttingen sprechen sich gegen "Geordnete Rückkehr Gesetz" aus
Die Jusos Göttingen haben sich gegen das „Geordnete Rückkehr Gesetz“ ausgesprochen. Das Migrationspaket mit sieben Gesetzesvorhaben, darunter auch das geordnete Rückkehrgesetz, wird von 22 Organisationen in einem offenen Brief kritisiert und soll am Freitag im Bundestag beschlossen werden. Der Vorsitzenden des Juso-Unterbezirks Göttingen Larissa Freudenberger zufolge, seien mehr Haftplätze, eine Duldung zweiter Klasse und geheime Abschiebetermine mit den Jusos nicht zu machen und entsprächen nicht den Grundwerten der SPD. Weiter fordert Freudenberger eine menschliche und solidarische Asylpolitik. Juso-Mitglied Hannah Dißelbeck gibt zu Bedenken, dass durch den Gesetzentwurf die Kriminalisierung von ehrenamtlichen Helfern drohe, deren Engagement unterstützt und nicht bestraft werden sollte. Die Jusos Göttingen fordern deshalb dazu auf, dem Gesetzesentwurf nicht zuzustimmen. Menschlichkeit sei keine Verhandlungssache, so die Gruppe.