Stefan Wenzel kritisiert Gründung der Dachgesellschaft für Neubau der UMG
Der Göttinger Landtagsabgeordnete Stefan Wenzel von den GRÜNEN hat sich kritisch zur Gründung einer Dachgesellschaft für den Neubau der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ausgesprochen. Für Wenzel würden die Planungs- und Abstimmungsverfahren mit der Gründung noch komplexer. So seien mit der Bau GmbH und der Dach GmbH für Göttingen dann zwei Gesellschaften mit beschränkter Haftung tätig. Hinzu kämen die Stiftung, zwei Ministerien, verschiedene Gremien, der Rechnungshof, der Haushaltsgesetzgeber und die bauausführenden Firmen, so Wenzel weiter. In Göttingen sei man mit der Planung einige Jahre weiter als Hannover, weshalb mit den ersten Bauabschnitten bereits begonnen werden könne. Das Geld dafür stehe seit gut zwei Jahren bereit und die Bausubstanz sei in einigen Teilen dringend sanierungsbedürftig, so Wenzel. Durch die neue Struktur befürchtet Wenzel, dass es in Konfliktfällen oder bei unvorhergesehenen Problemen dazu kommen könne, dass die Verantwortlichkeiten für Entscheidungen intransparenter würden.