Geschrieben von Julia Kleine
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Das Göttinger Forschungsprojekt „Deep Movement Diagnostics“ erhält rund 1,2 Millionen Euro für die Entwicklung dreidimensionaler Rekonstruktionen von Bewegungsmustern. Mit Hilfe modernster digitaler Methoden wollen die Wissenschaftler Geh- und Greifbewegungen in bislang nicht umsetzbarer Präzision messen und modellieren, um darauf aufbauend diagnostische Werkzeuge für individualisierte Therapieansätze, beispielsweise bei Parkinson- oder Schlaganfallpatienten, zu ermöglichen. Dazu werde das Forscherteam seine Expertise in den Bereichen der Körper- und Augenbewegungen bei Menschen und Affen, der Neurophysiologie und klinischen Neurologie sowie der Prothetik und Robotik bündeln, so Projektkoordinator Alexander Gail vom Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung. Die Laufzeit des Projekts aus der Förderlinie „Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“ beträgt drei Jahre. Die Finanzmittel stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung.