Göttinger Forscherteam erhält 1,2 Millionen Euro für „Deep Movement Diagnostics“
Das Göttinger Forschungsprojekt „Deep Movement Diagnostics“ erhält rund 1,2 Millionen Euro für die Entwicklung dreidimensionaler Rekonstruktionen von Bewegungsmustern. Mit Hilfe modernster digitaler Methoden wollen die Wissenschaftler Geh- und Greifbewegungen in bislang nicht umsetzbarer Präzision messen und modellieren, um darauf aufbauend diagnostische Werkzeuge für individualisierte Therapieansätze, beispielsweise bei Parkinson- oder Schlaganfallpatienten, zu ermöglichen. Dazu werde das Forscherteam seine Expertise in den Bereichen der Körper- und Augenbewegungen bei Menschen und Affen, der Neurophysiologie und klinischen Neurologie sowie der Prothetik und Robotik bündeln, so Projektkoordinator Alexander Gail vom Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung. Die Laufzeit des Projekts aus der Förderlinie „Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“ beträgt drei Jahre. Die Finanzmittel stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der Volkswagenstiftung.