Forscher des Max-Planck-Instituts sammeln mit Cloud Kite Informationen zur besseren Regenvorhersage
Um die Entstehung von Regen besser zu verstehen hat ein fünfköpfiges Team rund um Eberhard Bodenschatz, den Direktor des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, eine Atlantiküberquerung per Boot vorgenommen. An Bord des Forschungsschiffes befand sich der CloudKite, ein eigens neu entwickelter Ballondrache inklusive einer Messgondel. Damit wollten die Forschenden genauer verstehen, wie aus mikrometergroßen Wassertröpfchen in einer Wolke tausendfach größere Regentropfen entstehen können. Die ersten Messungen mit dem CloudKite seien sehr vielversprechend verlaufen, so Bodenschatz. Er hoffe, dass es zukünftig besser möglich sei, vorherzusagen, wann es aus Wolken regnet und wann nicht. Insbesondere für Starkregenereignisse, wie sie im Sommer häufiger vorkämen, sei dies wichtig. Weitere Forschungen stehen bevor, auch in Kooperation mit anderen Max-Planck-Instituten sowie einem internationalen Forscherteam.