Geschrieben von Johannes Meinecke
Datum:
Eine Initiative der Göttinger Studentenwohnheime hat über 1.000 Unterschriften für einen Nachteilsausgleich wegen der anstehenden Mieterhöhung gesammelt. Mit der Aktion soll zugleich gegen die Tatenlosigkeit der Landesregierung protestiert werden. Durch die Erhöhung der Miete um 10 Euro würden sich die bereits prekären Lebensverhältnisse der Studierenden auch in den Wohnheimen des Göttinger Studentenwerks weiter verschlechtern, so die Juso-Hochschulgruppe Göttingen. Die Mieten in den Wohnheimen waren bereits zum 1. Januar 2017 um bis zu 70 Euro angehoben worden. Laut der Gruppe hätten viele Kaltmieten in den Heimen mittlerweile den Durchschnitt der Stadt Göttingen erreicht oder überholt. Besonders die Wohnungen im Neubau der Lutterterrassen seien davon betroffen.