Göttinger DRF Luftrettung zieht Bilanz zum ersten Halbjahr 2019: Mehr als 800 Einsätze
Die Göttinger DRF Luftrettung hat im ersten Halbjahr 2019 über 800 Einsätze geflogen. Damit liegt die Zahl der Einsätze des Hubschraubers Christoph 44 leicht über dem Schnitt des vergangenen Jahres, in dem es insgesamt rund 1.580 Luftrettungen gab. Die DRF Luftrettung fordert derzeit eine verbesserte Alarmierungsmethode. Bislang werde von der Leitstelle das Rettungsmittel alarmiert, das den Einsatzort am schnellsten erreichen kann, unabhängig von dem notwendigen Behandlungsort. Allerdings komme es gerade bei einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma darauf an, dass der Patient besonders schnell in einer „am besten geeigneten Klinik“ betreut wird, so die DRF. Deshalb setzt sich die Luftrettung für eine Umstellung auf eine neue Alarmierungs-Strategie ein, bei der neben der Einhaltung der Hilfsfrist auch auf die optimale Krankenhaus-Behandlung Wert gelegt wird. Der Göttinger Rettungshubschrauber ist am Göttinger Universitätsklinikum stationiert und in den Bereichen Göttingen, Northeim, Osterode sowie Kassel, Holzminden, Höxter, Eichsfeld und Werra Meißner im Einsatz.