Güntzler setzt sich gegen vorläufige Streichung der ICE-Linie 22 in Göttingen ein
Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler hat sich in der Diskussion um die vorläufige Streichung des ICE-Halts der Linie 22 in Göttingen eingeschaltet. In einem Schreiben an die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Manuela Herbort, bat er darum, die Maßnahme zu überdenken. Die Bahn will mit der Streichung die Pünktlichkeit der Linie wiederherstellen. Laut Güntzler sei der Bahnhof in Göttingen immens wichtig für die gesamte Region Südniedersachsen. Als Knotenpunkt verbinde er Thüringen, den Harz, den Solling und die Gebiete um Northeim und Alfeld. Zugreisende müssten schon jetzt zu viele Einschränkungen hinnehmen. Außerdem bestehe die Befürchtung in Südniedersachsen, dass die Streichung des Halts zur Dauereinrichtung wird. Die Bahn hat die Streichung des Haltepunktes von Mitte September bis Mitte Dezember vorgesehen. Neben Güntzler hatten bereits Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Landrat Bernhard Reuter und der Fahrgastverband „Pro Bahn“ die Streichung kritisiert.