Filmprojekt zum "Alltag im Sperrgebiet": Schüler informierten sich über frühere innerdeutsche Grenze
Anlässlich des 30. Jubiläums der Grenzöffnung 1989 hat die Deutsche Gesellschaft im Grenzlandmuseum Eichsfeld das Projekt „Alltag im Sperrgebiet – ein grenzüberschreitendes Filmprojekt“ durchgeführt. Ende August haben sich dabei Schüler an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze mit der Geschichte ihrer Region auseinandergesetzt. Ziel war es, den Alltag mit der Grenze und ihrer Überwindung anhand eines Filmes zu thematisieren. Als Grundlage dafür dienten Gespräche mit Zeitzeugen sowie inhaltliche Recherchen. Dann wurden Drehbücher verfasst und szenische Darstellungen entwickelt. Die Schüler übernahmen auch die Kamera- und Tontechnik sowie den Schnitt, wobei sie dafür von Medienpädagogen unterstützt wurden. Am Ende der fünftägigen Projektwoche wurden die drei entstandenen Kurzfilme öffentlich aufgeführt.