Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Landkreis Northeim rechnet für den Doppelhaushalt 2020/2021 mit einem Überschuss von rund 1,7 Millionen Euro. Das geht aus dem Haushaltsplanentwurf hervor, den Landrätin Astrid Klinkert-Kittel am Freitag im Kreistag vorgelegt hat. Für die kommenden beiden Jahre sind jeweils Aufwendungen von etwa 270 bis 274 Millionen Euro geplant. Klinkert-Kittel mahnte jedoch, den Kurs der Haushaltssicherung beizubehalten. Sie will bis 2024 die Liquiditätskredite von 26 Millionen Euro ausgleichen. Den Großteil des Doppelhaushaltes machen Aufwendungen für Jugend- und Sozialleistungen aus. Zudem sind Investitionen in die Infrastruktur vorgesehen. Hierbei stehen Ausbau und Erhalt von Straßen und Brücken sowie Anbauten und Sanierungen von Schulen im Mittelpunkt. Der Doppelhaushalt soll nun in den Fachausschüssen beraten und am 22. November im Kreistag verabschiedet werden.

Besteht aus etwa 1.000 Seiten, der Doppelhaushalt des Landkreises Northeim für die Jahre 2020 und 2021 (Bild: Landkreis Northeim)