Geschrieben von Anja Würfel
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Aufgrund der Mietpreissteigerungen der vergangenen Jahre in Göttingen und anderen niedersächsischen Städten hat DIE LINKE Niedersachsen eine gesetzliche Deckelung der Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt gefordert. Hintergrund ist eine Anfrage an das Bundesinnenministerium durch den Bundestagsabgeordneten der Linken, Victor Perli. Diese befasst sich mit den Angebotsmieten, welche in Göttingen von drastischen Steigerungen betroffen sind. Demnach seien in Göttingen die Angebotsmieten, laut des Bundesinnenministeriums, seit 2012 jährlich um 4,8 Prozent gestiegen. So zahlten im Jahr 2012 Wohnungssuchende noch eine durchschnittliche Kaltmiete von 6,84 Euro pro Quadratmeter, im Jahr 2018 sind die Mieten bereits auf 9,06 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von rund 32 Prozent. Laut Perli sollten die aktuellen Mieten als Sofortmaßnahme nach Berliner Vorbild für fünf Jahre eingefroren und zugleich regionale Höchstmieten festlegt werden. Katja Sonntag aus dem KreissprecherInnenrat der Göttinger LINKEN zufolge sei es nicht nur für Studierende und Menschen mit geringem Einkommen schwierig eine bezahlbare Wohnung zu finden, sondern auch Familien mit normalem Einkommen würden unter dem Mangel an erschwinglichem Wohnraum leiden.