Geschrieben von Regina Seibel
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Das Forschungsprojekt „Respond“ hat die Situation in der Ägäis und insbesondere im griechischen Flüchtlingslager Moria kritisiert. Das Projekt besteht aus einem internationalen Team an Wissenschaftlern, an dem auch die Universität Göttingen beteiligt ist. Sie kritisieren, dass die Zustände in den dortigen Registrierzentren für Flüchtlinge, den sogenannten Hot Spots, äußerst chaotisch seien und die Würde der Asylbewerber verletzen würde. Das Lager in Moria beherbergt momentan 13.000 statt der angedachten 3.000 Menschen. In dem überfüllten Lager sind bereits drei Menschen gestorben. Die Forscher stellten außerdem fest, dass sich die Situation zunehmend verschlechtere. Sowohl der Hot-Spot-Ansatz als auch das Abkommen zwischen EU und Türkei hätten es nicht geschafft, die Flüchtlingsströme zu regeln. Es würden zudem Menschenrechtsstandards und rechtliche Verfahrensnormen fehlen. Das Forscherteam fordert nun Reaktionen der zuständigen Politiker.