Geschrieben von Anja Würfel
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Das Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung hat die Forderung des SPD-Ortsvereins Göttingen-Ost, die Politik solle mehr für den Klimaschutz tun, begrüßt. Es fordert allerdings ein ambitionierteres Vorgehen als der Ortsverein. Das Bündnis teilt die Einschätzung eines zögerlichen und unkoordinierten Handelns mit unzureichenden Antworten seitens der Politik auf allen Ebenen. Auch an Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler richtete sich das Schreiben. Das Bündnis kritisiert, dass die Forderungen des SPD-Ortsvereins nur geringfügige Makulaturen beinhalte und die bisherige Verkehrs-, Umwelt- und Baupolitik der Stadt weitgehend unangetastet lasse. Als eines der Hauptprobleme definiert das Bündnis die Investorenhörigkeit in der Baupolitik. Diese sei die Hauptursache für den rasant zunehmenden Flächenverbrauch und die höchst problematische Flächenversiegelung. Folglich fordert das Bündnis, Wünsche von Investoren den Belangen des Klimaschutzes eindeutig unterzuordnen, Grünanlagen strikte Priorität einzuräumen, Ampelschaltungen zu verbessern und eine sichtbare Verkehrswende im Stadtbild einzuleiten. Wie Hans-Rolf Gregorius, Mitglied des Bündnisses und Vorsitzender von Stadt und Planung e.V. erklärt, werde Köhler als Oberbürgermeister in Erinnerung bleiben, der nichts für den Klimaschutz getan und insbesondere zu einer Verkehrswende kein Fünkchen einer Idee beigesteuert habe.