Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung in niedersächsischen Privathaushalten besitzt Migrationshintergrund
Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung in niedersächsischen Privathaushalten verfügt über einen Migrationshintergrund. Das teilte das Landesamt für Statistik (LSN) mit. Grundlage für diese Aussage sind statistische Daten für das Jahr 2018. Demnach hatten 22,1 Prozent, also 1,73 Millionen Personen in niedersächsischen Privathaushalten einen Migrationshintergrund. Damit liegt Niedersachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 25,5 Prozent. Bremen war 2018 das Bundesland mit dem höchsten Anteil von 35,1 Prozent. In Thüringen wurde mit 7,3 Prozent die geringste Quote ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 blieb damit der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund in Niedersachsen unverändert. Rund zwei Drittel der betroffenen Personen verfügen über eine eigene Migrationserfahrung, waren also selbst zugewandert. Von diesen Zugewanderten haben 43,5 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.