Universitäten Göttingen und Bayreuth: Neue Methode für Veränderung zeitlicher Abstände von Laserblitzen entdeckt
Physiker der Universitäten Göttingen und Bayreuth haben eine Methode entdeckt, wie sich winzige zeitliche Abstände zwischen Laserblitzen sehr schnell und exakt verändern lassen. Im Zentrum des neuen Verfahrens steht die gezielte Beeinflussung von Solitonen. Es handelt sich hierbei um Pakete von Lichtwellen, die in ultrakurzen Laserblitzen paarweise gebündelt auftreten können. Die Forscher konnten nun mit einer speziellen Hochgeschwindigkeits-Messtechnik zeigen, wie sich ein in der Forschung weitverbreiteter Kurzpulslaser dazu bringen lässt, automatisch Paare aus Lichtpulsen mit dem jeweils gewünschten Abstand zu erzeugen. Dies gelingt mittels kleiner, durch elektrische Signale ausgelöste Störungen im grünen „Pumpstrahl“, der die Laserpulse erzeugt. Die ultrakurzen Laser-Lichtblitze ermöglichen unter anderem Materialanalysen und medizinische Eingriffe von hoher Präzision.