Geschrieben von Anja Würfel
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Aufgrund mangelnder Finanzierung der Studentenwerke durch das Land Niedersachsen, wurde gestern ein Aktionstag zum Kampagnenstart des Bündnisses „SOS Studiwerk“ veranstaltet. Damit soll soll auf die Unterfinanzierung der Studierendenwerke durch das Land Niedersachsen hingewiesen werden. Ebenfalls wird an diesem Tag eine landesweite Petition gestartet, die die Forderungen unterstützen soll. Neben dem Bündnis hat sich auch die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke den Forderungen angeschlossen und fordert die Landesregierung zum Handeln auf. Kritisiert wird, dass angekündigte Mittel für Sanierungen nicht zur Verfügung gestellt werden und die Finanzhilfe des Landes seit 2014 nicht angehoben wurde und für weitere drei Jahre festgeschrieben werden soll. Dies brächte erhebliche Verschlechterungen für Studierende mit sich. Diese würden immer stärker belastet, weil sie einen immer größeren Anteil an der Finanzierung tragen müssten. Die Beiträge für die drei größten Studentenwerke des Landes werden nächstes Jahr zu den höchsten in Deutschland zählen, was zu einer Abwanderung in andere Bundesländer führe. Außerdem seien die Studierenden durch hohe Mieten belastet, weil Mittel zur Sanierung von Wohnheimen fehlten. Wohnheimplätze werden ab nächstem Jahr um 10 Euro pro Platz steigen und der Studentenwerksbeitrag wird bis 2022 um 30 Euro ansteigen. Das Bündnis und die Arbeitsgemeinschaft werden von den Studierenden und Asten unterstützt. Sie fordern eine Erhöhung der Finanzmittel für die Studentenwerke um 25 Prozent, sowie eine jährliche Erhöhung um drei Prozent. Außerdem fordern sie die Auflage eines substantiellen Sonderprogramms zur Sanierung der Wohnheime.