Geschrieben von Regina Seibel
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Eine Studie der Universität Göttingen hat die Auswirkung von Supermärkten auf die Ernährung von Kindern in Kenia unterucht. Dafür wurden 500 Kinder im Zeitraum von drei Jahren beobachtet. Die Entwicklungs- und Agrarökonomen haben dabei herausgefunden, dass Kinder aus Familien mit Zugang zu Supermärkten deutlich besser ernährt sind als andere. Dadurch könnte also das Problem der Unterernährung in Afrika vermindert werden. Frühere Studien bei Erwachsenen haben hingegen gezeigt, dass die verarbeiteten Lebensmittel aus den Supermärkten Übergewicht fördern. Die Kinder profitierten jedoch, da Haushalte, die im Supermarkt einkaufen, auch vermehrt gesunde Lebensmittel wie Obst und tierische Produkte zu sich nehmen würden, so Erstautorin Bethelhem Legesse Debela. Laut Studienleiter Martin Qaim seien nicht alle verarbeiteten Lebensmittel ungesund, außerdem seien diese länger haltbar und teilweise auch hygienischer.