Hafturteile gegen zwei Männer für versuchte Einfuhr von 52 Kilogramm Marihuana
Im Landgericht Göttingen ist heute der Prozess gegen zwei Angeklagte wegen unerlaubter Einführung von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit einer Verurteilung zu Ende gegangen. Die beiden Männer hatten versucht 52 Kilogramm Marihuana mit einer Spedition von Rom nach Deutschland zu senden, um dieses hier zu verkaufen. Dafür hatten sie extra eine Wohnung in Bad Lauterberg angemietet. Doch die Polizei war schon in Italien darauf aufmerksam geworden und hatte die 52 Kilogramm Rauschgift gegen Streusalz und Papier ersetzt. Die Verdächtigen konnten anschließend durch eindeutige Sprach- und Textnachrichten auf den Handys überführt werden. Sie wurden zu vier beziehungsweise fünf Jahren Haft wegen Beihilfe und unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen verurteilt.