Grüne Jugendverbände Niedersachsen und Hannover fordern mehr Mittel für Studierendenwerke
Die Grüne Jugend Niedersachsen und Hannover fordern eine Aufstockung der Landesmittel für die Studierendenwerke. Hintergrund ist die Erhöhung der Semesterbeiträge für Studierende in Hannover. Auch in Göttingen steigt der Studentenwerksbeitrag beispielsweise zum kommenden Sommersemester um 20 Euro auf 97 Euro. Insgesamt müssen Studierende dann einen Semesterbeitrag von rund 375 Euro zahlen. Problematisch sei nach Sicht der Grünen Jugend Niedersachsen und Hannover vor allem, dass der Zuschuss des Landes für die Studierendenwerke trotz kontinuierlich steigender Studierendenzahlen nicht angehoben wurde. Somit würden die Studierendenwerke Göttingen, Hannover und Ost-Niedersachsen zu drei der deutschlandweit vier teuersten Einrichtungen ihrer Art zählen. Svenja Appuhn, die Sprecherin der Grünen Jugend Niedersachsen, befürchtet einen weiteren Anstieg der Semesterbeiträge. Darum fordert sie die Landesregierung dazu auf, die Zuschüsse sofort um 25 Prozent zu erhöhen. Zusätzlich sollten die Mittel jährlich angehoben werden ebenso wie die Gelder für die Universitäten. Die Forderungen der Grünen Jugendverbände stützen sich dabei auf das Bündnis SOS Studiwerk. Dieses setzt sich bereits seit Längerem für eine bessere Finanzierung der Studierendenwerke ein. Das Bündnis besteht aus verschiedenen Hochschulgruppen sowie Fachschaften und Jugendverbänden. Eine entsprechende Online-Petition des Bündnisses an die Landesregierung hat inzwischen fast die 7.000 benötigten Unterschriften erreicht, damit das Thema besprochen wird.