Göttinger SPD fordert: Keine Kinderbetreuungsbeiträge von Eltern in systemrelevanten Berufen
Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und die Notbetreuung für ihre Kinder nutzen, sollen nach Willen der SPD-Ratsfraktion und des SPD-Stadverbandes Göttingen keine Kita-Gebühren zahlen müssen. Damit solle ihr Einsatz in der aktuellen Krisenlage honoriert werden. Wie Ratsfraktion und Stadtverband der SPD mitteilen, hatte die Jugendverwaltung bereits angekündigt, die Elternbeiträge für den Kita-Besuch in städtischen Einrichtungen ab dem 16. März auszusetzen. Allerdings hätte diese Information noch nicht alle Eltern erreicht, erklärten die Sozialdemokraten Tom Wedrins und Insa Wiethaup. Sie appellieren auch an die Jugendverwaltung, dass diese den Einzug der Beiträge schnellstmöglich stoppt. Viele Eltern wären nun auf Kurzarbeit angewiesen und bräuchten das Geld. Zudem solle die Beitragsfreiheit nun auch für Kitas in freier Trägerschaft gelten, fordert die SPD. Dazu müsse die Stadt nun gemeinsam mit den freien Trägern entsprechende Lösungen finden.