Corona-Pandemie: Harzer Tourismusverband weist auf massive Umsatzeinbrüche hin
Der Harzer Tourismusverband weist mit einem Positionspapier auf die dramatische Lage des Tourismus im Harz in Zeiten der Corona-Pandemie hin. Seit Mitte März dürfen touristische Übernachtungskapazitäten, Freizeitangebote oder Veranstaltungen nicht angeboten werden. Viele Betriebe der Tourismusbranche und daran beteiligte Dienstleistungsbereiche stehen vor massiven Umsatzeinbrüchen. Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes, bezeichnete die Lage als dramatisch, zudem werde sie von Woche zu Woche schlimmer. Zwischen Mitte März und Mitte April sei bereits ein Umsatzverlust von 256 Millionen Euro zu verzeichnen. In der Gesamtbetrachtung des Jahres 2020 werde sogar von einem Umsatzverlust von fast einer Milliarde Euro für die Harzer Tourismusbranche gerechnet. Der Harzer Tourismusverband wendet sich deshalb mit einem Hilferuf für Soforthilfen für alle Betriebsformen an die Landesregierungen, um das Überleben der Branche zu sichern.