Geschrieben von Julia Kleine
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Die Gewerkschaft ver.di hat die Oberbürgermeister der Städte Göttingen, Goslar und Braunschweig dazu aufgerufen, sich vor dem Hintergrund drohender Schließungen von Karstadt- und Kaufhof-Filialen bei dem Konzern für den Erhalt „ihrer“ Kaufhäuser einzusetzen. Zwar wisse noch niemand, welche Filialen betroffen sein werden, dennoch machten sich die Beschäftigten im ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen Sorgen um die Zukunft ihres Arbeitsplatzes, so die Gewerkschaft. In Braunschweig, Göttingen und Goslar sind laut ver.di-Angaben mehr als 600 Beschäftigte im Einsatz. Ebenfalls betroffen seien Angestellte von Untermietern und Angestellte der internen Labelshops, erklärte ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller. Eine Schließung von Häusern habe zudem nicht nur Auswirkungen auf Beschäftigte und Käufer, sondern auch auf die Innenstädte. Die Kaufhäuser seien zentrale Ankermieter, die Publikum in die Innenstädte brächten, so Wertmüller.