Nach Drohbriefen: Parteien wollen sich nicht einschüchtern lassen und fordern Konsequenzen
Neben dem Grünen Zentrum und dem Kreisverband der FDP Göttingen-Osterode hat auch das Rote Zentrum Drohbriefe mit einem unbekannten Pulver erhalten. Das teilten der Kreisverband von DIE LINKE Göttingen Osterode und das Rote Zentrum mit. Der Kreisverband DIE LINKE fordert, dass Einschüchterungsversuche, bei denen zudem auch mit Gewalt gedroht werde, endlich Konsequenzen haben müssten. Die PARTEI Göttingen spricht ihre volle Solidarität gegenüber den Parteien aus, die kürzlich Drohbriefe mit einer unbekannten Substanz erhalten haben. Gewalt, Drohungen und Hetze gegen kommunale Politiker sei kein Mittel des demokratischen Austausches, sondern ein Angriff auf die Demokratie, teilt der Kreisverband der PARTEI Göttingen mit. Insbesondere auf kommunaler Ebene seien Drohungen gegen Politiker ein großes Problem, so Florian Lillpopp, Kreisgeschäftsführer der PARTEI Göttingen. Auch der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler verurteilt die Drohbriefe aufs Schärfste und betonte, dass die demokratischen Parteien sich nicht durch solche Vorfälle einschüchtern lassen würden.