Geschrieben von Jennifer Bullert
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Nachdem die Bundesregierung am vergangenen Freitag für das Kohleausstiegsgesetz gestimmt hat, hat die Göttinger Fridays for Future-Ortsgruppe neue Proteste angekündigt. Bereits am vergangenen Freitag hatte sie sich gemeinsam mit anderen Gruppen an einer Fahrraddemo unter dem Titel „Treat every crisis as a crisis“ beteiligt. Unter demselben Motto will sie nun am Freitag um 13 Uhr vor der Jacobikirche streiken. Aktivistin Carla Hille bezeichnet das nun beschlossene Kohleausstiegsgesetz als Katastrophe. Dieses sieht die Abkehr aus der Kohle-Energie für 2038 vor. Dies sei allerdings zu spät und müsste maximal bis 2030 umgesetzt werden, um den Klimawandel einzudämmen, so Hille. Sie wirft der Bundesregierung eine Doppelmoral vor, da sie in der Corona-Krise ihre rasche Handlungsfähigkeit bewiesen habe, obwohl diese ebenfalls mit hohen Kosten verbunden ist. Teilnehmer für den Streik am Freitag sind dazu verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand zu anderen Streikenden einzuhalten.