Göttinger Kreistag verabschiedet Resolution gegen Rassismus und Ausgrenzung
Der Göttinger Kreistag hat eine Resolution gegen Rassismus und Ausgrenzung verabschiedet und sich so zur Vielfalt von Lebensentwürfen bekannt. Damit wird Stellung zur Diskussion über eine Änderung des Grundgesetzes im Zuge der aktuellen Debatte zum Thema Rassismus bezogen. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte bei der Sitzung am Mittwoch in Osterode für den Text. Der Kreistag bekräftigt mit der Resolution, auch weiterhin bei seinen Entscheidungen darauf zu achten, dass die Vielfalt der Lebensentwürfe, Fragen der Gendergerechtigkeit und Gleichheit der Geschlechter sowie die Aspekte der Charta der Vielfalt anerkannt und umgesetzt werden. Außerdem sollen jegliche Formen von Diskriminierung abgelehnt werden. Gleichzeitig verurteilte der Kreistag jegliche rassistisch orientierte Ideologie. Außerdem unterstützt der Kreistag Überlegungen, den Begriff der Rasse aus dem Artikel 3 des Grundgesetzes zu streichen und gegebenenfalls durch eine adäquate Formulierung zu ersetzen.