Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen kritisiert Pläne für den Deutschland-Takt 2030
Der Fahrgastverband Pro Bahn Südniedersachsen sieht in den vom Bundesverkehrsministerium vorgestellten Pläne für den Deutschland-Takt 2030 vereinzelte Verbesserungen, zeigte sich aber insgesamt enttäuscht. Wie der Sprecher von Pro Bahn Südniedersachsen, Gerd Aschoff mitteilte, seinen einige Umsteigezeiten gerade für den Regionalverkehr viel zu knapp bemessen. Trotzdem kann Göttingen in einigen Punkten von den Plänen profitieren. Ab 2025 sollen voraussichtlich stündlich acht Fernzüge in der Leinestadt halten. Außerdem soll das Angebot im Regionalverkehr nach Hannover und Erfurt aufgestockt werden: Künftig soll es jede Stunde Richtung Osten gehen, außerdem soll der Nachfolger des heutigen „Metronom“ alle 30 Minuten nach Hannover fahren. Zu wenig Verbesserung sieht Pro Bahn Südniedersachsen im klassischen Nahverkehr. Auf der Südharz-Solling Strecke beispielsweise passiere wenig bis gar nichts.