Geschrieben von Anja Würfel
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Die Hochschulgruppe der Liberalen (LHG) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) haben Kritik an den Plänen einer Umbenennung der Georg-August-Universität Göttingen geäußert. Zwar wurde mit den Stimmen der am Allgemeinen Studierendenausschuss beteiligten Gruppen der Antrag die Universität in „Emmy-Noether-Universität“ umzubenennen mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit angenommen, dennoch kritisieren die Gruppen die Entscheidung. Zwar sei der Grundgedanke gut und unzweifelhaft legitim, aber der Vorschlag sei rein symbolisch und somit den Zweck verfehlend. Weiter warnen die beiden Gruppen vor dem gewaltigen und teuren bürokratischen Aufwand. Die entstehenden Kosten ließen sich an anderer Stelle sinnvoller für die Bekämpfung von Sexismus einsetzen. Außerdem lehnen LHG und RCDS pauschale Vergleiche zwischen den erbrachten Leistungen sowohl von Georg August II. als auch von Emmy Noether grundsätzlich ab. Um das Wirken von Akademikerinnen in der Wahrnehmung präsenter zu machen, sollten daher besser einzelne Bereiche der Universität umbenannt werden, so ihre Forderung.