Geschrieben von Johannes Meinecke
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Nach dem Göttinger Integrationsrat hat auch die GRÜNE Ortsratsfraktion Grone dem Inhalt von Flyern der Identitären Bewegung, die am vergangenen Wochenende in Grone verteilt worden sind, vehement widersprochen. Auf den Zetteln sei Integration als Lüge bezeichnet worden, außerdem wäre dort mit einem „großen Austausch“ für die Remigration geworben worden. Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Maria Gerl-Plein äußerte sich dagegen erfreut über einen gut funktionierenden, bunten Stadtteil, der zusammenhalte und sich rechten und rassistischen Provokationen entgegenstelle. Groner Ortsratsmitglied Yonas Schiferau betonte außerdem Vielfalt als Chance und Integration statt Zurückweisung. In der weltoffenen Universitätsstadt Göttingen sei die Willkommenskultur so stark verankert, dass solche Spaltungsversuche keinen Erfolg hätten, so Schiferau. Nils Pagels, Mitglied des Stadtvorstandes, bezeichnete das Verteilen der Flyer auf Haushalte, bei denen der Name auf dem Klingelschild einen migrantischen Hintergrund vermuten lasse, als niederträchtig. Die Botschaft „Ausländer raus“ würde damit den Menschen direkt ins Gesicht gedrückt, ohne dafür persönlich gerade zu stehen. Er verurteilte die Aktion als einen feigen Angriff von rechts, der Betroffene erschüttern und Zwietracht sähen soll.