Geschrieben von Jennifer Bullert
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Um nach der verheerenden Explosion in Beirut zu helfen, stellt das Duderstädter Medizintechnikunternehmen Ottobock über 100 Rollstühle bereit. Inhaber Hans-Georg Näder erklärte, dass die Menschen vor Ort nun dringend unterstützt werden müssten, zumal in Beirut fast jede Familie von der Katastrophe betroffen sei. Mehrere tausend Menschen waren verletzt worden, als das im Hafen der Stadt gelagerte Ammoniumnitrat explodierte, zudem gab es zahlreiche Tote. Koordiniert wird die Hilfslieferung von der Ottobock Global Foundation in Zusammenarbeit mit der ZUFALL logistics group. Weitere Hilfslieferungen, beispielsweise mit Prothesen, seien ebenfalls möglich. Von Göttingen aus sollen die Rollstühle aus dem Werk in Königssee über Hamburg verschifft werden und in etwa zehn Tagen in Beirut ankommen.