Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Groner Doppelmord wird voraussichtlich bald vor dem Bundesgerichtshof verhandelt. Grund ist, dass die Verteidigung des 53-Jährigen nun Revision gegen das Urteil von vergangenem Freitag eingelegt hat. Das bestätigte der Pressesprecher des Landgerichts Göttingen, Marc Eggert, gegenüber dem StadtRadio. Das Landgericht Göttingen hatte den mehrfach vorbestraften Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und eine besondere Schwere der Schuld festgestellt. Der 53-Jährige habe demnach im vergangenen September seine ehemalige Lebensgefährtin auf offener Straße angezündet und erstochen. Als ihr eine Kollegin zu Hilfe kommen wollte, habe er ebenfalls mit einem Messer auf sie eingestochen, sodass sie wenig später ihren Verletzungen erlag.