Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann zieht sich aus Bundespolitik zurück
Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann wird bei der Bundestagswahl im September nächsten Jahres nicht erneut im Wahlkreis Göttingen antreten. Nach 30 Jahren als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag und im Deutschen Bundestag sei es für ihn der richtige Zeitpunkt, noch einmal etwas anderes zu machen und sich neue Projekte vorzunehmen, so Oppermann. Er bedankt sich bei seinen Wählern, Mitarbeitern und politischen Weggefährten. Oppermanns politische Karriere begann im Alter von 36 Jahren, als er 1990 in den Niedersächsischen Landtag gewählt wurde. Acht Jahre später reformierte er die Hochschulen als Minister für Wissenschaft und Kultur. 2013 wurde Oppermann SPD-Fraktionsvorsitzender und nach der Bundestagswahl 2017 Bundestagsvizepräsident. Oppermann konnte als erster Abgeordneter den Wahlkreis Göttingen viermal hintereinander direkt gewinnen. Er will sich jetzt bis zum Ende der Wahlperiode mit vollem Einsatz für die SPD und Kanzlerkandidat Olaf Scholz engagieren.