Geschrieben von Anja Würfel
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Das Göttinger Friedensforum hat zur Teilnahme an einer Kundgebung anlässlich des morgigen Antikriegstags aufgerufen. Anlass dazu ist der Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. In verschiedenen Redebeiträgen wird unter anderem von den Aktionen gegen die Rüstungsindustrie in Kassel am 28. August berichtet. Hintergrund der Kundgebung ist der Rüstungswettlauf und die zunehmende soziale Ungerechtigkeit. Kritisiert wird der Militärhaushalt der Europäischen Union, und dass Deutschland heute zu den Ländern mit den meisten Rüstungsexporten gehört. Die Gefahren des ökologischen Selbstmordes zeigten, dass es eine starke Friedensbewegung braucht. Es bedürfe einer offensiven Krisenprävention und Konfliktvermeidung, in der Menschen sich für Abrüstung und Rüstungskontrolle einsetzen, so das Friedensforum. Die Kundgebung wird morgen um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus beginnen.