Geschrieben von Julia Kleine
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Der Verein KUNST hat den Vorstoß der CDU-Ratsfraktion für eine offene Bühne in Göttingen begrüßt. Es müsse nun geprüft werden, wo unter welchen Bedingungen Auftritte für verschiedene Kultursparten möglich sind und welche Kosten anfallen, so Anne Moldenhauer vom KUNST-Vorstand. In einem Antrag für die nächste Sitzung des Kulturausschusses am 24. September bittet der Verein die Verwaltung, detaillierte Prüfungen bei zahlreichen Räumlichkeiten vorzunehmen, um eine Grundlage für weitere Entscheidungen zu bekommen. Zudem wäre es wunderbar, wenn seitens der Stadt auch ein Teil der Kosten als Unterstützung für die Kulturszene übernommen würden, erklärte KUNST-Vorstandsmitglied Wilfried Arnold. Hintergrund des Vorschlags einer einheitlichen Spielstätte sind die coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln, die nur ein deutlich geringeres Publikum zulassen und für eine starke wirtschaftliche Belastung der Kulturschaffenden sorgt. Auf Kritik stieß der Vorschlag der CDU dagegen beim Verein „Kreuzberg on KulTour“. Das jetzige Konzept könne aufgrund mangelnder Sachkenntnis lediglich als initialer Dankanstoß dienen, so der Verein. Bestenfalls könnten Kulturkonsumenten und eventuell noch Künstler profitieren. Spielstätten, wie z.B. das Exil könnten aus Sicht des Vereins so jedoch nicht gerettet werden.