Zum plötzlichen Tod des Bundestagsvizepräsidenten und Göttinger SPD- Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann am Sonntag hat es nicht nur bundesweit viele Reaktionen gegeben, auch hier in der Region haben viele AkteurInnen ihre Trauer um Oppermann zum Ausdruck gebracht. Die Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, Gabriele Andretta, zeigte sich sehr betroffen, sie habe einen langjährigen Kollegen und politischen Mitstreiter verloren. Sie bezeichnete Oppermann außerdem als leidenschaftlichen Parlamentarier und streitbaren Demokraten, der sich immer auch für die Region Göttingen eingesetzt habe und nun fehlen werde. Auch der SPD Unterbezirk Göttingen zeigt sich bestürzt über Oppermanns Tod – dieser war hier langjähriger Vorsitzender. Sein Tod sei für die Sozialdemokratie in der Region ein großer Verlust. Auch die Bundestagsabgeordneten aus Göttingen, Fritz Güntzler von der CDU, Jürgen Trittin von den Grünen und Konstantin Kule von der FDP trauern um den SPD-Politiker Oppermann. Güntzler etwa bezeichnet Oppermann als einen großartigen Demokraten, der voller Ideen und Zielstrebigkeit steckte und auch über die Parteigrenzen hinweg große Anerkennung erfahren hat. Oppermanns politische Duchschlagsskraft, gerade was den Einsatz für die Region Göttingen betifft, werde ihm besonders fehlen, so Güntzler. Auch Frank Meinertshagen von der BG Göttingen, die Universitätsmedizin Göttingen, der evangelisch-luthrische Kirchenkreis Göttingen, der Universitätspräsident Reinhard Jahn, die Grünen Göttingen sowie VertreterInnen des DGB Südniedersachsen-Harz zeigten sich betroffen und traurig über den Tod Oppermanns. Vielfach wurde dessen Einsatz für die Region besonders hervorgehoben.
Woran Thomas Oppermann so überraschend gestorben ist, ist bisher noch nicht bekannt.