Verein Graue Panther widerspricht Bundesregierung zur hohen Quote erwerbstätiger Rentner
Der Bundesverband Graue Panther e.V. hat der Auffassung der Bundesregierung widersprochen, dass die steigende Quote der arbeitenden Menschen im Ruhestand, kein Indiz für Altersarmut sei. Besonders der Anteil der Frauen, die im Ruhestand arbeiten, habe zugenommen. Außerdem sei jeder fünfte erwerbstätige Rentner 2019 sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Außerdem sei ein Anstieg der arbeitenden Menschen im Ruhestand zu verzeichnen. Laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2019 seien gegenüber 2005 sogar 73 Prozent mehr Rentner einer Erwerbstätigkeit nachgegangen, so die grauen Panther. Dies sei kein Akt der Selbstverwirklichung, sondern das Geld werde dringend benötigt. Natürlich gäbe es Altersarmut, und sie werde weiter zunehmen, so die Präsidentin des Bundesverbandes Graue Panther e.V., Erika Lohe-Saul. Dass die Bundesregierung dies bestreite, ändere nichts an den wahren Fakten, so Lohe-Saul weiter.