Programm Zukunftsräume: Oberbürgermeisterkonferenz des Niedersächsischen Städtetags fordert Einbeziehung von Großstädten
Göttingen, Hannover sowie sieben weitere große selbstständige Städte sollen nach Willen der Oberbürgermeisterkonferenz des Niedersächsischen Städtetags (NST) gleichberechtigt mit in das Programm Zukunftsräume einbezogen werden. Aktuell richtet sich das Programm lediglich an Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden ab 10.000 EinwohnerInnen und konzentriert sich auf den ländlichen Raum. Der Vorsitzende der Oberbürgemeisterkonferenz, Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs, monierte, dass sich das Programm nur an Landkreise und kreisfreie Städte richte. Dabei würden Städte wie Hannover, Göttingen oder Lüneburg als Innovationstreiber in Wissenschaft und Wirtschaft nicht berücksichtigt. Dies sei aber zwingend erforderlich, um ein intelligenteres Europa zu gestalten. Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, erklärte, dass sie sich bei der Europäischen Kommission für den Vorstoß der Oberbürgermeister des NST aussprechen wolle.